Was ist Dyskalkulie?
Dyskalkulie ist eine zeitweilige Unaufmerksamkeit mit Zahlen und Rechnen.
Diese Unaufmerksamkeit entsteht - ähnlich wie bei der Legasthenie - durch unterschiedliche Wahrnehmungen im Gehirn (differente Sinneswahrnehmungen). Dadurch kommt es zu Wahrnehmungsfehlern im mathematischen Bereich: Menschen mit Dyskalkulie nehmen Zahlen, Mengen und Rechenwege anders wahr als andere - sie erfassen, verarbeiten oder speichern diese Informationen nicht immer gleichbleibend.
Wichtig: Dyskalkulie hat nichts mit Intelligenz, Motivation oder mangelndem Üben zu tun!
Die Schwierigkeiten treten situationsabhängig auf und können sich durch gezielte Förderung deutlich verbessern. Viele Kinder mit Dyskalkulie zeigen in anderen Bereichen - etwa im logischen Denken, in Sprache, Kreativität oder sozialen Fähigkeiten - besondere Stärken. Ihre Schwierigkeiten zeigen sich vor allem dann, wenn Rechnen unter Zeitdruck, Leistungsbewertung oder Stress stattfinden muss.
Durch die unterschiedlichen Wahrnehmungen kann es passieren, dass Zahlen oder Recheninformationen:
Das erklärt, warum Rechenwege trotz Übung unsicher bleiben oder bereits Gelerntes scheinbar wieder "verloren" geht.
Mit der richtigen Unterstützung kann das Gehirn jedoch neue, stabile Zahlen- und Verarbeitungswege aufbauen.
Meine Förderung bei Dyskalkulie:
Mein Ziel: Nicht schneller rechnen – sondern richtig verstehen.
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